MICHI HERRMANN  

   Die offizielle Website von Michi#5  

 

Hallo Freunde des Motorsports,

ihr seid auf meiner offiziellen Website gelandet. Hier findet ihr alle Infos zu mir, den aktuell von mir gefahrenen Serien Internationale Deutsche Meisterschaft im Supermoto (IDM/SM) und German Cross Country (GCC) und alle Termine zu Events und meinen Lehrgängen auf unserer Hausstrecke dem MSC-Barbarossa und unserer Motocrosshalle.

Sx Chemnitz 1

Supercross Chemnitz „die Dritte“….

Schwarzes Wochenende…..

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SX München1

Supercross München  „ die Zweite“…..

Nico Sturz, Oliver out, Moto3 Star zu Besuch

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Neue Lehrgangstermine sind jetzt online 2016/2017

KTM Theiner KyffIndoorMX startet erste Supercross Saison

2016/2017 startet das Team KTM Theiner KyffIndoorMX, von Frank Theiner und Michi Herrmann, in ihre erste Supercross Saison.

Für die 4 Rennen der Deutschen Supercross Serie hat das Team 2 Startplätze in der Klasse SX2 zu vergeben.


Ein Startplatz hat sich der junge Braunschweiger Nico Koch, der auch die Outdoorsaison 2016 für KTM Theiner bestritten hat, gesichert.

Den zweiten Startplatz sicherte sich der ebenso junge Oliver Sczeponek aus Peißen.         Der 2016 für das Falcon Motorsport Team unterwegs war.

KTM MX  3 04_16

Lange nichts gehört!!


Der Winter ist jetzt nun endlich vorbei und die Saison kann wieder los gehen.

2016 hat sich bei mir auch einiges geändert, nach nun mehr 12 Jahren Supermoto war 2015 das letzte Jahr für mich. In der neuen Saison möchte ich mich wieder ganz dem reinen offroad Sport widmen und fahre daher nur die German Cross Country Serie.

Auch werde ich an dem ein oder anderen Motocross Rennen wieder teilnehmen.

Was dieses Jahr auch neu bei mir ist? Ich werde wieder KTM fahren, nach meinem letzten Jahr auf KTM 2007 werde ich in 2016 mit einer 2016 KTM SX-F 450 die GCC Serie bestreiten.

Ich freue mich sehr auf die neue Saison und die Zusammenarbeit mit der Firma KTM sowie mit Motorrad Theiner aus Güsten.

Ich hoffe wir sehen uns bei der ein oder anderen Veranstaltung.

Euer Michi.

Wochenende nach schwachem Start auf Platz 5 beendet

Michael Herrmann punktet bei der Supermoto-DM in Schaafheim

Die Entscheidung am vergangenen Wochenende nach Schaafheim in Hessen zum fünften Rennwochenende der diesjährigen Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft zu fahren, war alles andere als eine einfache für den Rottlebener Michael Herrmann. Der Deutsche Meister aus den Jahren 2006 und 2010 musste sich zwischen den Rennen der Asphaltdrifter und dem Start beim vierten Lauf der diesjährigen Internationalen Deutschen Cross Country-Meisterschaft GCC entscheiden. "In der GCC-Serie wurde ich im vergangenen Jahr in der Profi-Klasse Deutscher Vizemeister und Vize-Europameister und lag bis dato auf Platz drei des Gesamtklassements. In der Supermoto-IDM lief es bis jetzt gut, aber ich war nur Fünfter."

Trotzdem entschied sich Herrmann, der seine größten sportlichen Erfolge auf den kombinierten Strecken aus Gelände und Asphalt feierte und erst vor ein paar Jahren in die Cross Country-Szene eintauchte, wo Zweistundenrennen auf Mischungen aus Motocross- und Endurostrecken gefahren werden, für den Start in Schaafheim. "Es ist einfach immer noch mein Sport, allerdings dachte ich nach den ersten Trainings, dass ich diesmal definitiv die falsche Entscheidung getroffen habe."

Auf der Strecke, die ganz klar nicht zu den Lieblingskursen des DSR-Suzuki-Piloten gehört, lag Herrmann nach den ersten Runden nur im hinteren Drittel des Fahrerfeldes und konnte sich auch im zweiten Training nicht steigern. Etwas Hoffnung machte das Qualifikationstraining, bei dem der 32-jährige die neunt beste Zeit fuhr "und zu den nächsten Plätzen nur noch zwei Zehntel fehlten."

Startplatz neun sollte sich letztlich sogar als Glücksgriff erweisen. "Ich stand in der dritten Reihe ganz rechts. Da die erste Kurve in Schaafheim nach links geht, hatte ich gewissermaßen freie Fahrt und konnte mich aus dem Innenkurvengetümmel heraus halten", so Herrmann. So ging es schon beim ersten Start direkt nach vorn bis auf Rang 5. "Schaafheim ist ein extrem enger Kurs, bei dem das Überholen schwer ist." So blieb es bei Rang fünf, auch wenn nach vorn nicht viel fehlte.

Beim zweiten Start lag Herrmann gleich auf Rang 6, profitierte dann von Fehlern der Konkurrenz und konnte sich sogar bis auf Platz 4 verbessern. "Ein schleichender Plattfuß bremste mich dann zum Rennende aber ein, sodass ich noch einmal einen Rang verlor." Am Ende standen zwei fünfte Plätze und auch Rang 5 in der Tageswertung zu Buche. Auch in der Meisterschaft steht der Rottlebener nur auf dem fünften Platz. 

"Wir haben leider im September noch einmal eine Terminüberschneidung bei der GCC-Serie und der Supermoto IDM. Eine Entscheidung, welchem Termin ich dann den Vorzug gebe wird aber sicherlich erst kurz vor dem Rennwochenende fallen." Zuvor steht aber Ende August noch der Start beim Cross Country-Lauf im thüringischen Rudolstadt an.

 

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Mit Reifenpoker das Podium verspielt

Auf dem Harzring wird Rottlebens Michael Herrmann Vierter

Während der Sommer 2015 in den vergangenen Tagen quasi zum Start in Sachen Hitzerekorde blies, wurde bei der Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft am vergangenen Wochenende auf dem Harzring im sächsisch-anhaltinischen Falkenstein  bereits die zweite Hälfte der diesjährigen Saison eingeläutet.
Für den Rottlebener Michael Herrmann ist es das zweite Jahr auf einer "Gelben" aus dem Hause Suzuki und in den Farben seines DSR-Rennstalls. Und die Formkurve von Herrmann zeigt seit dem Start ins Supermoto-Jahr im April in Harsewinkel weiter nach oben, "auch wenn sie durchaus gern etwas steiler sein dürfte", so der Supermoto-Meister der Jahre 2006 und 2010. Mit seinen letzten Starts konnte der mittlerweile 32-jährige zwar durchaus zufrieden sein, "am Ende habe ich mich aber wirklich tierisch über mich selbst geärgert, da ich durch eine Fehlentscheidung den fast gewissermaßen schon sicheren ersten Supermoto-Podiumsplatz dieses Jahres verschenkt habe."
Gestartet war Herrmann in das Rennwochenende gar nicht so gut. "Die Trainings waren nicht so überragend", doch als es dann im Qualifikationstraining galt, war Herrmann, der bis dahin mehr mit der großen Hitze als der Konkurrenz zu kämpfen hatte, fit. Zwar reichte es "nur" zur siebtschnellsten Zeit, "doch vom zweiten bis zum siebten Platz lagen wir alle innerhalb einer Sekunde, nur drei Zehntel schneller und ich wäre als Dritter in die Wertungsläufe gegangen." Und so war der Rottlebener zu Recht optimistisch für die Wertungsläufe.
Schon beim Start zum ersten  Durchgang war Herrmann gut dabei, konnte sich schnell bis auf Platz vier verbessern und gab diesen bis ins Ziel auch nicht wieder ab. "Für Lauf zwei war ich dann echt motiviert", so Herrmann, der sich mehr und mehr mit seinem "Technik-Paket" wohl fühlt. In Sachen Reifenwahl sollte es dann aber ausgerechnet der Pilot selbst sein, der am Harzring eine falsche Entscheidung traf und zu hoch pokerte. "Ich war mit meinem Pneu im ersten Rennen des Tages sehr zufrieden und war mir sicher, auch das zweite Rennen auf diesem Hinterreifen fahren zu können." Doch da hatte Herrmann gelinde gesagt "auf Kies gefurzt". Nach guten Start lag der Rottlebener schon früh im Rennen auf Platz drei, "den ich mit Sicherheit locker hätte ins Ziel fahren können." Doch der Hinterradreifen baute auf Grund der großen Hitze mit jeder weiteren Runde ab und während die Konkurrenz ausnahmslos mit frischem Material unterwegs war, verlor Herrmann Tempo. Am Ende stand ein unter diesem Umständen enttäuschender fünfter Rang zu Buche, mit Platz vier im Tagesklassement hatte Herrmann letztlich das Podium nur um weniger Zähler verpasst.

Optimistisch für Runde vier in der Meisterschaft

Auf dem Harzring will Michael Herrmann an die guten Leistungen von Großenhain anknüpfen

In wenigen Tagen steht für Supermoto-Spezialist Michael Herrmann bereits das vierte Rennwochenende der diesjährigen Internationalen Deutschen Supermoto-Meisterschaft an. Dann gilt es auf dem Harzring und Herrmann gibt sich optimistisch. Ich komme mit meinem Motorrad immer besser klar und die bisherige Zusammenarbeit mit Ingenieur Peter Forster hat bis jetzt wirklich etwas gebracht, so der DSR Suzuki-Pilot.

Zum kommenden Wochenende wird es nicht so viele Veränderungen an seiner Rennmaschine geben. Grund dafür gibt es auch nicht, konnte der 32-Jährige doch zuletzt beim dritten Saisonwochenende in Großenhain seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen. Dort hatten die Verantwortlichen in diesem Jahr erstmals einen neuen Offroad-Bereich angelegt und der lag Herrmann offensichtlich gut. „Das Ganze war recht anspruchsvoll, sollte mir also entgegen kommen.“ Zwar stand am Ende mit einem siebten Startplatz nach dem Zeittraining nicht ganz das zu Buche, was vielleicht drin gewesen wäre, doch für die Wertungsläufe war die Ausgangsposition nicht schlecht, zumal die Zeitunterschiede nach vorn nur minimal waren.

Entsprechend motiviert ging der Rottlebener zum ersten Lauf an den Start und kam auch gut weg. „Allerdings wurde ich in der ersten Kurve gleich eingeklemmt und habe ein paar Plätze eingebüßt.“ Im weiteren Rennverlauf kämpfte sich Herrmann aber bis auf Platz fünf nach vorn, nahm letztlich in der Meisterschaftswertung sogar die Punkte für Platz vier mit, „da noch ein nicht eingeschriebener Gaststarter vor mir die Zielflagge gesehen hatte.“

Auch beim zweiten Rennen in Großenhain klappte der Start gut, Herrmann war schon nach wenigen Kurven Dritter, wurde jedoch am Beginn des Offroads unverschuldet in einen Crash verwickelt, „und da lag ich erstmal.“ Vom Ende des Feldes nahm der Meister von 2006 und 2010 das Rennen wieder auf und pflügte mit ein wenig Wut im Bauch durchs Feld. Bei Platz sieben war dann aber Schluss, „die Spitzenfahrer waren einfach schon zu weit weg.“ In der Tageswertung sollte das zu Platz fünf reichen, „und ich bin optimistisch für das anstehende Wochenende.

Nächster Podiumsplatz für Michael Herrmann

Platz 3 beim Cross Country Meisterschaftslauf in Ansbach und Platz 3 in der Meisterschaft

Am vergangenen Wochenende war Michael Herrmann, amtierender Vizeeuropameister und Deutsche Vizemeister der Internationalen Deutschen Cross Country-Meisterschaft beim dritten Lauf der diesjährigen GCC-Rennserie im bayrischen Ansbach bei Nürnberg am Start.
In der Deutschen Cross Country-Meisterschaft GCC, die mit über 1000 eingeschriebenen Pilotinnen und Piloten in den verschiedenen Klassen Deutschlands größte Geländesport-Rennserie ist, hatte Herrmann bisher einen 6. Und einen 3. Platz einfahren können. Schon zum Saisonbeginn hatte Herrmann klar gemacht: „Es wird schwer, zum Ende des Jahres wieder unter den Top 3 zu sein, denn die Profi-Klasse ist auch in diesem Jahr wieder unheimlich stark besetzt. Zielsetzung für mich sind gute Einzelergebnisse und in der Endwertung eine Top 5-Platzierung.“
Und dafür punktete der Fahrer vom DSR-Suzuki-Rennstall auch am Sonntag wieder ordentlich. „Ich hatte wieder mal einen richtig bescheidenen Start, aber dann lief es wirklich gut.“ Herrmann hatte noch vor Rennbeginn seine Starts trainiert, als es dann aber galt, wollte seine 450er wieder einmal nicht anspringen. „Ich bin als Letzter losgefahren, konnte aber schon in der ersten Runde ordentlich aufholen.“ Gemeinsam mit dem derzeit Meisterschaftszweiten Kevin Zdon aus Rothenstein machte er sich dann auf die Verfolgung der Spitzenreiter und die beiden Thüringer hatten sich schnell nach vorn gearbeitet. „An Position drei liegend hatte ich Zdon schon ins Visier genommen, aber dann habe ich mich an einer kleinen Kante erst einmal abgelegt.“ Bei über 30 Grad Außentemperatur kostete Herrmann das nicht nur wichtige Meter und Sekunden. „Solange du gefahren bist, hast du die Hitze kaum gemerkt. Die paar Sekunden am Boden haben mir aber sowas wie einen kleinen Hitzeschlag verpasst. Ich hatte auf einen Schlag kaum noch Kraft und bin froh, dass ich das Rennen noch einigermaßen zu Ende gebracht habe.“ Im Ziel stand Platz 3 zu Buche und auch in der Meisterschaft ist Herrmann Dritter.
Das nächste Rennen in der Cross Country-Meisterschaft steht für den mittlerweile 32-Jährigen im bayrischen Goldbach an, wo die Starter eine Strecke mit anspruchsvollem Motocross-Anteil erwartet. Im vergangenen Jahr hatte Herrmann in Goldbach mit einem dritten Platz glänzen können. In diesem Jahr überschneidet sich der Termin allerdings mit dem Supermoto-IDM-Lauf in Schaafheim. „Hier müssen wir jetzt einfach mal schauen, wie wir dieses Dilemma lösen, eine Entscheidung, bei welcher der beiden Serien ich antrete, wird sicherlich erst kurz vor dem Rennwochenende fallen“, so Herrmann.

 

Michael Herrmann mit ordentlichem Sprung nach vorn

"Die Erinnerungen fahren immer noch mit" - Platz fünf beim Rennwochenende in St. Wendel

In St. Wendel im Saarland stand am letzten Maiwochenende das zweite von insgesamt sieben Rennwochenenden der diesjährigen Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft an. Eine Veranstaltung, die für Rottlebens Michael Herrmann immer zu einer der schwierigen gehört. "Das liegt weniger an der Strecke, sondern daran, dass ich hier 2011 und 2012 richtig böse gestürzt bin. Die Erinnerungen fahren da auch heute noch mit", so der Pilot vom DSR-Suzuki-Team um Teamchef und Supermoto-Urgestein Dirk Spaniol.

Doch Herrmann, der etwas stotternd in die Asphalt-Drifter-Saison gestartet war, dafür aber bei der Internationalen Deutschen Cross Country-Meisterschaft mit guten Ergebnissen Selbstvertrauen getankt hat, scheint die bösen Geister hinter sich gelassen zu haben.

Schon im Zeittraining lief es ganz ordentlich, lange war Herrmann Sechster, fiel erst kurz vor dem Ende der Qualifikation auf den achten Platz zurück: "Ich war ganz zum Ende auch noch mal auf einer schnellen Runde, hatte aber einen ordentlichen Verbremser und damit war eine bessere Zeit Geschichte."

Mit Platz acht hatte Herrmann dann allerdings eine denkbar ungünstige Startposition. "in der ersten Kurve in St. Wendel geht es links herum und ich stand ganz innen." Gleich sechs Plätze büßte Herrmann direkt nach dem Start ein, konnte sich aber schnell wieder bis auf Platz zehn verbessern. Dann war es ein technisches Problem, dass den 32-Jährigen ausbremste. Beim letzten Sprung von Runde vier ging in der Flugphase der Motor aus. Herrmann rollte aus, konnte die Maschine aber schnell wieder starten und startete neuerlich seine Aufholjagd. Von Platz 15 ging es nach vorn bis auf Rang 7, doch ausgerechnet in der letzten Runde hatte der Rottlebener erneut das gleiche Problem, wie in Runde vier. "Ich konnte die Maschine wieder sofort starten, aber einen Platz habe ich dann noch verloren."

Der Fehler war schnell gefunden: ein Kabel im Steuerteil war durchgescheuert und hatte wohl Massekontakt gehabt. Der Fehler wurde behoben und prompt klappte auch der Start beim zweiten Lauf des Tages besser. Herrmann lag von Beginn an auf Rang 6 und konnte sich im weiteren Verlauf und ohne Probleme immerhin Platz 4 sichern. In der Tageswertung stand Platz 5 zu Buche und dank diesem schaffte der Deutsche Meister von 2006 und 2010 in der Gesamtwertung den Sprung in die Top Ten und reist beim  nächsten Supermoto-DM-Rennwochenende, das am dritten Juniwochenende in Großenhain über die Bühne geht, als Meisterschaftssiebter an.

Bevor es soweit ist rollt Herrmann allerdings schon an diesem Wochenende im mittelfränkischen Ansbach zum dritten Lauf der Deutschen Cross Country-Meisterschaft an den Start. In Ansbach möchte er natürlich gern an das starke Ergebnis vom letzten Rennen im thüringischen Triptis, wo er als Dritter aufs Podium kletterte, anknüpfen.

Erstes Podium der Saison

Michael Herrmann wird Dritter Beim Cross Coutry-Rennen in Triptis

In Triptis bei Pößneck stand am vergangenen Wochenende die zweite Runde der diesjährigen Cross Country-Meisterschaft GCC an. In der größten deutschen Geländesportrennserie - in der GCC sind über 1000 Fahrerinnen und Fahrer in den verschiedenen Klassen eingeschrieben - ist seit einigen Jahren auch der Rottlebener Michael Herrmann mit von der Partie. Der Suzuki-Pilot, der ja eigentlich in der Supermoto-Szene zu Hause ist, konnte im vergangenen Jahr in der Cross-Country-Serie mit dem Vizeeuropameister-Titel und dem deutschen Vizemeistertitel zwei große Erfolge feiern, an die er natürlich in diesem Jahr anknüpfen will.

Allerdings lief es zum Saisonauftakt in Walldorf an der Werra schon ganz gut. Herrmann hatte sich den sechsten Platz in der international stark besetzten Profiklasse sichern können. In Triptis wollte der 32-Jährige natürlich an dieses gute Ergebnis anknüpfen. "Den Vorjahreserfolg zu wiederholen wird in diesem Jahr sicher extrem schwer. In der Profiklasse ist noch mehr Konkurrenz am Start", so Herrmann. Neben Ex-Motocross-WM-Pilot und Titelverteidiger Cornel Nemeth aus Ungarn sind auch die Enduro-WM-Piloten Tomi Peltola (FIN) und die mehrfachen deutschen Enduromeister Marcus Kehr und Mike Hartmann in die Serie eingeschrieben. "Da wird es natürlich schwer, aufs Podium zu fahren."

Doch in Triptis sollte für Herrmann das erste Podium der Saison drin sein. Dabei hatte das Rennen für den Rottlebener gar nicht so gut angefangen. Schon in der zweiten Kurve hatte Herrmann nach schwachem Start das erste Mal Bodenkontakt und ging als Letzter Fahrer auf die zweistündige Punktehatz. "Ich hab in der ersten Runde gleich noch einmal gelegen, aber danach bin ich immer besser klar gekommen", so Herrmann, der bereits am Samstag im Rennen der Gästeklasse ein paar Runden auf dem 5,5 Kilometer langem Kurs gedreht hat. Dabei waren ihm aber schon nach gut einer Stunde die Vorder- und Hinterradbremse ausgefallen und er musste aufgeben. "Ich hab dann am Sonntag statt der Enduro die Motocross-Maschine eingesetzt." Und das sollte sich auszahlen. Herrmann machte Runde um Runde gut, lag kurz vor dem Rennende schon auf Platz vier. ""Naja, des einen Leid, des anderen Freud." Herrmann sollte Dritter werden, da der bis zu diesem Zeitpunkt Zweitplatzierte kurz vor Rennende technische Probleme bekam und zurückfiel. Herrmann rutschte dadurch auf Platz drei nach vorn.

Im Gesamtklassement konnte sich Herrmann dadurch auf Platz vier in der Meisterschaftswertung verbessern.  Das nächste Cross Country-Rennen geht am ersten Juniwochenende im bayrischen  Ansbach über die Bühne. Bevor es jedoch soweit ist, steht am 31. Mai der zweite Lauf der diesjährigen Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft an. Zum Saisonauftakt in Harsewinkel war es noch nicht ganz nach Plan gelaufen. "Ich denke aber, dass wir mit der Maschine ein Stück weiter gekommen sind", so Herrmann, der sich beim Saisonauftakt mit zwei elften Plätzen hatte zufrieden geben müssen. "Da ist auf jedenfasll noch einiges an Luft nach oben. Ganz für die Spitze wird es sicherlich in diesem Jahr kaum reichen, aber Platzierungen so in Richtung Top-Fünf sollten schon drin sein", so der Internationale Deutsche Supermoto-Meister der Jahre 2006 und 2010.

Licht und Schatten bei den ersten beiden Saison-Rennen

Kein Glück beim Supermoto in Harsewinkel aber ein guter Platz 6 beim Start in Walldorf

 

Bis zum Sonnabend war es noch nicht sicher, ob der aus Rottleben stammende Vizemeister der Deutschen Cross Country-Meisterschaft GCC am Sonntag in Walldorf/Werra zum ersten Lauf der diesjährigen GCC-Serie überhaupt an den Start rollen würde. Doch bis zum Samstagabend war die Maschine dann fertig und so konnte der 32-Jährige dann am Sonntagvormittag doch noch in Richtung Walldorf an der Werra starten. Und dort waren zum Saisonstart auch in der Profiklasse gleich einige namhafte Piloten angereist. Allen voran natürlich der Titelverteidiger Cornel Nemeth aus Ungarn. Mit Marcus Kehr und Mike Hartmann waren gleich zwei mehrfache Deutsche Enduromeister und Enduro-Championatssieger und Enduro WM-Piloten mit von der Partie. Der Schwede Erik Ljungberg und Finnlands Tomi Peltola, beide ebenfalls Enduro-WM-Piloten, sorgten für weiteres internationales Flair.

Doch Herrmann kämpfte beim Start erst einmal mit der Technik, anstatt mit der Konkurrenz. "Ich hatte das Starten der Maschine zigmal ohne Probleme getestet, ausgerechnet als es dann in Walldorf galt, tat sich erst einmal nix." Erst beim zweiten Versuch zeigte sich die Suzuki arbeitswillig und sprang an "und ich nahm das Rennen vom Ende des Feldes auf." Doch es lief gut, Herrmann konnte sich schnell bis auf Platz fünf nach vorn arbeiten, "die Spitze des Feldes hatte sich dann aber doch schon ein Stück weit abgesetzt." Kurz vor Rennende musste der DSR-Suzuki-Pilot bei einsetzendem Regen und rutschig werdender Strecke nach Enduro-Spezialist Marcus Kehr passieren lassen und wurde schließlich Sechster.

"Walldorf ist nun wirklich nicht unbedingt meine Lieblingsstrecke. Angesichts des starken Starterfeldes bin ich doch recht zufrieden."

Das nächste Rennen steht für Herrmann übrigens erst am dritten Maiwochenende an. Dann geht es in Triptis bei am 17. Mai wieder um Punkte zur Deutschen Cross Country-Meisterschaft.

 

Bereits am 19. April stand im nordrhein-westfälischen Harsewinkel der Auftakt zur diesjährigen deutschen Supermoto-Meisterschaft an, doch dort sollte es zum Saisonstart noch nicht ganz nach Plan für den Deutschen Supermoto Meister der Jahre 2006 und 2010 laufen. Mehr als zwei 11. Plätze sollten letztlich nicht zu Buche stehen. "Das ich nicht um den Sieg mitfahre, war mir klar, dass es aber so bescheiden läuft, das war kaum zu erwarten", so ein enttäuschter Michael Herrmann. Dabei hatte die Vorbereitung auf der neuen Maschine gut begonnen.

Allerdings gab es schon am Freitag vor dem Rennwochenende die ersten Probleme. "Das Steuergerät für die Benzineinspritzung funktionierte nicht." Zudem mussten später auch noch die Schaltautomatik und ein weiteres Steuerteil gewechselt werden. "Das Motorrad lief zwar noch, aber es hat eben nichts mehr so recht zusammen gepasst."

Zudem machten auch die neuen Reifen so einige Probleme und "auch die Fahrwerksabstimmung haben wir nicht richtig in den Griff bekommen. Da haben wir auf jeden Fall noch einiges zu tun."

Das nächste Supermoto-Rennen steht für Herrmann allerdings auch erst am letzten Maiwochenende in St. Wendel an. Bis dahin ist also noch einiges an Zeit.

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European Cross Country Vize Champion XC Pro

Ein gelungener Saisonabschluss

Herrmann holt zum Saisonabschluss den Vize Europameistertitel

Rottlebener trumpft beim Cross-Country-EM-Endlauf noch einmal auf

 

Die erste Saison für das DSR-Suzuki-Team von Dirk Spaniol lief für Rottlebens Supermoto-Ass Michael Herrmann wirklich nicht schlecht. „Klar in Sachen Supermoto hat noch nicht immer alles gepasst, aber insgesamt war ich schon zufrieden. Ich habe wieder Spaß am Sport und auch neben der Strecke hat mit dem Team und Suzuki alles gepasst. Wir haben einige wichtige Schritte in die richtige Richtung gemacht“, so Herrmanns Fazit mit Blick auf seine „Asphalt-Einsätze“.

Noch besser lief es für den 31-Jährigen zudem bei den reinen Offroad-Einsätzen. Herrmann startete in der Internationalen Deutschen Cross Country-Meisterschaft und konnte in der mit über 1000 eingeschriebenen Fahrerinnen und Fahrern größten Geländesport-Rennserie in der Profi-Klasse den Vizemeistertitel einfahren.

Cross Country-Rennserien gibt es neben der Meisterschaft in Deutschland auch in Österrreich, Italien und England. Zum Ende der Saison sind die besten Fahrer der einzelnen Meisterschaften dasnn immer zu einem EM-Finale geladen. Das stand am letzten Wochenende in Zirndorf bei Nürnberg an und natürlich ließ es sich auch Michael Herrmann nicht nehmen, dort mit an den Start zu gehen.

Die Punkte aus der jeweiligen Landesmeisterschaft werden zu einem Multiplikator umgerechnet. Den verrechnet man dann mit dem Ergebnis des EM-Endlaufes und ermittelt so Europas beste Cross Country-Piloten. „Mit meinen Punkten aus der Deutschen Meisterschaft sah es also ganz gut aus, um auch im EM-Finale ein Wörtchen um die Podiumsplätze mitzureden“, hatte Herrmann sein Ziel, eine Top-Drei-Platzierung, schon vor dem Start in Zirndorf formuliert.

Und am Ende sollte der Thüringer richtig liegen. Mit einem starken Rennen platzierte sich Herrmann am Wochenende hinter dem ADAC-MX-Masters Fahrer Dennis Baudrechsel und dem Italiener Allessio Paoli auf dem dritten Platz der Tageswertung. Mit diesen Punkten auf dem etwa 5 Kilometer langem Rundkurs sollte es am Ende nicht nur zu einem Podiumsplatz, sondern sogar zum Vize-Europameistertitel hinter Paoli reichen. „Ein tolles Ergebnis, über das ich mich sehr freue und das natürlich auch ein Dankeschön an das gesamte Team für eine tolle Arbeit in der vergangenen Saison ist.“ Das Offroad-Jahr ist damit für Herrmann erst einmal beendet. In den nächsten Tagen stehen aber schon erste Gespräche an, wie es in der kommenden Saison weiter gehen soll.

 


Look 2014

 

Kontakt zu Michi Herrmann unter info(at)michiherrmann.de